Angesichts der Krise: Rente mit 67 jetzt aussetzen

Veröffentlicht am 25.06.2009 in Bundespolitik

Zur aktuellen Diskussion über die Aussetzung der Rente mit 67 erklärt der Sprecherkreis der DL 21 Baden-Württemberg:

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Die Zahl der Arbeitslosen wird wegen der Wirtschaftskrise in den kommenden Wochen und Monaten stark ansteigen. Die Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre ist deshalb nicht vertretbar.

Als die Rente mit 67 im Jahr 2007 vom Deutschen Bundestag beschlossen wurde, war man noch von einer anhaltend positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt ausgegangen. Diese Annahme erweist sich nun als falsch.

Auf Grundlage der auf Druck der SPD ins Gesetz aufgenommenen Überprüfungsklausel muss nun neu über die Anhebung des Renteneintrittalters nachgedacht werden. Die Klausel sieht vor, dass ab 2010 regelmäßig geprüft wird, ob eine Anhebung des Renteneintrittalters angesichts der realen Chancen auf dem Arbeitsmarkt für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer noch vertretbar ist.

Dies ist nach Ansicht der DL 21 Baden-Württemberg nicht der Fall. Schon bei der Verabschiedung der Rente mit 67 hat die DL 21 Baden-Württemberg darauf hingewiesen, dass in der Anhebung des Renteneintrittsalters eine versteckte Rentenkürzung steckt. Denn wer vorzeitig in den Ruhestand gehen muss, weil er keinen Arbeitsplatz findet, muss auch Abschläge bei der Rente hinnehmen.
Die DL 21 Baden-Württemberg freut sich über die prominente Unterstützung aus der Partei für die Zurücknahme der Rente 67.

Kontakt:

Hilde Mattheis, MdB
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Tel: 030/227-77316
Fax: 030/227-76713

 

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